#26 – Final Report

Genau vor einem Jahr, am 06.08.2013, begann mein Abenteuer Amerika. Ein Jahr später bin zurück in der Heimat und kann auf eine unglaubliche Zeit in Amerika zurückblicken. Das Abschlussseminar in Washington D.C. war ein perfekter Abschluss für uns alle. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die anderen PPP’ler ihr Jahr verbrachten und welche lokalen Unterschiede und Aufgabenstellungen sie meisterten. Die Woche vor dem Abschlussseminar verbrachte ich in Wisconsin bei meiner Gastfamilie, um mich von meinem Final-Road-Trip auszuruhen, mich von vielen Freunden und Bekannten zu verabschieden und selbstverständlich, um mein Auto zu verkaufen. Dies ging, innerhalb von 2 Tagen, auch überraschenderweise schneller als erwartet.

Abschließen noch vielen vielen Dank an meine Familie, Gastfamilie und Freuden, die mir vieles ermöglichten und stets an meiner Seite standen. Jetzt werde ich mich neuen Herausforderungen stellen und weiterhin als Junior-Botschafter agieren. Ich werde niemals die Leute, die Eindrücke, die Erinnerungen und die Erfahrungen vergessen, welche ich in dem letzten Jahr gewann. Sie werden meinen weiteren Werdegang deutlich prägen und lassen mich jetzt vieles von einem anderen Standpunkt betrachten. Zudem noch ein großes Dankeschön an Cultural Vistas, die GIZ (die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und Frau Aydan Özoğuz, welche mir es erst ermöglichte, an diesem einzigartigen Austauschprogramm zwischen Amerika und Deutschland teilzunehmen!

Many Greetings from Hamburg

Euer Henning

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#25 – #6 Road Trip

Vor ein paar Wochen verbrachte ich ein Wochenende gemeinsam mit einem Freund in Minneapolis, Minnestoa. Diesmal hatte ich mehr Zeit die Stadt zu erkunden als letztes Jahr, als ich am „Black Friday“ zur „Mall of America“ gefahren bin. Auch diesmal ging es als ersten in die Mall, um dort nach einigen Schnäppchen Ausschau zu halten. Minneapolis ist mit rund 390 000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Bundesstaat Minnesota. Die Stadt hat den Spitznamen „Twin City“, weil der „Mississippi River“ die Stadt in zwei Hälften teilt. Mit 296 Kilometer (185 Meilen) ist Minneapolis genauso weit von mir entfernt wie Milwaukee in Wisconsin. Bei besten Wetter ging es anschließend Richtung Downtown wo wir uns die Sehenswürdigkeiten wie „The American Swedish Institute“ „The Basilica of Saint Mary” „The Walker Art Center“, „The Sculpture Garden“, „The Minneapolis Institute of Arts“, „The Mill City Museum“, „The Weisman Art Museum“ und „The Target Field” ansahen. Im „Target Filed” findet im Juli das alljährliche MLB All-Star Game statt. „The Weisman Art Museum“ erinnerte mich dabei an ein MIT-Campusgebäude (Massachusetts Institute of Technology), welches ich vor zwei Jahren in Boston sah. Nach dem Sightseeing Programm ging es zur Stärkung ins „Wurst und Bierhaus“, wo unterschiedlichste Würstchen mit Bier angeboten werden. Selbstverständlich entschied ich mich für die „German Sausage with Sauerkraut“. Zudem ging es noch nach Fargo, North Dakota, welches nur 375 Kilometer (234 Meilen) von Minneapolis entfernt ist. Minneapolis hat mir sehr gut gefallen und die Stadt bietet wirklich viele Freizeitmöglichkeiten, Entertainment und Sportangebote, wie z. B. Baseball, Basketball und American Football an. Hoffentlich ergibt sich noch eine Möglichkeit, ein weiteres Wochenende in der Stadt mit einem Sportevent zu verknüpfen =)

Many Greetings from Hatley

Euer Henning

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#24 – Winter Season in Wisconsin #2

Die Skisaison ist seit letzter Woche endgültig zu Ende und ich konnte meinen Season Pass wirklich gut ausnutzen. Soviel Ski bzw. Snowboard bin ich noch nie über den Winter gefahren. Natürlich nicht weiter verwunderlich als Hamburger. Dadurch, dass ich schon ausführlich über „Rib Mountain“ und das „Granitie Peak Ski Resort“ in Wausau in der Vergangenheit berichtete, folgt nun abschließend ein Video von meinen Skiausflügen, die all die schönen Stunden auf den Pisten in unterschiedlichen Bildsequenzen zusammenfasst und noch ein paar Collagen. Seit letztem Wochenende ist auch endlich, mehr oder weniger, der Frühling eingetroffen. Der Schnee schmilzt so langsam und die Temperaturen erreichen Tagsüber teilweise schon die 10°C (50°F) Marke. Durch den langanhaltenden Winter fühlen sich bereits die milden Temperaturen wie Hochsommer an =)

Many Greetings from Hatley

Euer Henning

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#23 – Birthday-Road-Trip-Weekend

Letztes Woche war es endlich soweit, ich feierte das erste Mal meinen Geburtstag in Amerika und zugleich war es noch ein besonderer, da ich nun ein Vierteljahrhụndert jung bin. Meine Gastmutter backte mir zwei Pizzas für die Arbeit, eine vegetarische – und eine „Candy Pizza“, welche wie eine normale Pizza aussieht, aber mit Süßigkeiten dekoriert ist. Zum Beispiel ist die Tomatensoße Marmelade, der Käse weiße Schokolade usw. Anbei ist ein Bild davon zu sehen, welches beide Pizzen verdeutlicht. Bei der Arbeit wurde ich zudem von „Minios“-Muffins überrascht, die ich in dieser Form auch noch nie sah bzw. verzehrte. Nach der Arbeit fuhr ich mit meiner Gastfamilie Downtown Hatley und wir feierten dort in kleiner Runde bei mexikanischen Speisen. Anschließend fuhr ich noch nach Wausau, wo ich gemütlich mit Freunden meinen Geburtstag feierte und auf das Wochenende einstimmte. Samstagmorgens ging es dann auch gleich los mit meinem Birthday-Road-Trip-Weekend. Von Wausau ging es direkt Richtung Norden, nach Bayfield, WI. Bayfield ist eine kleine Gemeinde am Lake Superior. Dadurch, dass es schon seit letztem Jahr eisigkalt  in Wisconsin ist und die Temperaturen beständig bei -25°C sind, ist der Lake Superior das erste Mal seit vielen Jahren wieder komplett zugefroren. Dadurch ist es möglich, die Ice Caves in der Nähe von Bayfield zu erkunden, welche man nur über das zugefrorene Eis erreichen kann oder im Sommer mit Hilfe eines Kanus. Bei unglaublichen Wetter, aber eisigkalten Wind, hielten wir als ersten in Bayfield an, um uns vor der großen Wanderung zu den „Ice Caves“  noch zu stärken. Von Bayfield waren es nur noch gut 20 Minuten bis wir in der Nähe von den „Apostle Islands National Lakeshore“ waren und am Highway 13 parkten. Dick und warm eingepackt ging es dann in Richtung „Ice Caves“. Insgesamt gingen wir 5.5 Meilen (8,8 Kilometer) in 3 Stunden und 15 Minuten. Zum Schluss wurde uns es noch mal richtig kalt, da wir den Wind direkt von vorne hatten. Der Weg zu dem „Ice Caves“ hat sich auf jeden Fall gelohnt und es ist schwer zu beschreiben, wie einzigartig die einzelnen „Ice Caves“ und Eisformationen aussehen. Mein Kamera-Akku ist durch die extreme kälte auch ziemlich schnell entladen worden und zum Schluss war es gar nicht mehr möglich Fotos zu knipsen, da die Kamera eingefroren ist… Von den „Ice Caves“ ging es entlang des „Lake Superior“ nach „Superior“ wo wir eine Nacht im Hotel verbrachten. „Superior“ befindet sich an der Grenze zu Minnesota und der Stadt „Duluth“. Abends ging es Downtown „Duluth“  wo wir uns als erstes noch die „Aerial Lift Bridge“ anschauten bevor wir entspannt im Restaurant „Grandma‘s“ den unglaublichen Tag an der frischen Luft beendeten. Sonntag schauen wir uns noch genauer in Duluth um, wobei viele Aussichtspunkte, wie der „Picnic Point“ nicht erreichbar war, weil dort meterhoch Schnee lag und an ein durchkommen kaum zu glauben war. Mein Birthday-Road-Trip-Weekend war unglaublich und der Norden von Wisconsin ist slebst im Winter wunderschön. Unglaublich aber war, dort liegt noch mal deutlich mehr Schnee als wir schon allgemein in Wausau/Hatley haben und die Temperaturen, besonders der Wind, gleichen schon an arktische Verhältnisse. Glücklicherweise hat auch mein Wagen den Road Trip gut überstanden und wir sind alle am Sonntagnachmittag wieder gut in Wausau angekommen. Anbei noch ein paar Bilder vom Wochenende, welche wohl mal wieder mehr aussagen, als 1000 Worte von mir =)

Many Greetings from Hatley

Euer Henning

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#22 – Arbeiten in den USA

Seit letzter Woche ist bereits die Hälfte meiner Zeit vom Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) erreicht, was bedeutet, dass ich schon seit über 6 Monaten in den USA bin. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber die Zeit vergeht hier wie im Flug. Seit Januar gehe ich meiner beruflichen Tätigkeit nach, welches die zweite Besonderheit des PPP dargestellt. Die angespannte wirtschaftliche Lage in den USA und in Wisconsin war deutlich zu spüren, welches eine zusätzliche Herausforderung bei der Arbeitsplatzsuche darstellte. Zudem unterscheidet sich das allgemeine Bewerbungsverfahren deutlich von Deutschland. Letztendlich bin ich super glücklich, dass ich in meinem Berufsfeld arbeiten kann und dadurch einen Einblick erhalte, wie ein amerikanisches IT Unternehmen arbeitet und agiert. Ich arbeite als „IT HelpDesk Technician“ „Full-Time“ (40 Stunden) für das IT-Dienstleistungsunternehmen „Paradise Solutions Inc“ in „Stevens Point“. „Stevens Point“ liegt dabei 30 Meilen (48 Kilometer) südlich von „Hatley“ entfernt und eine Fahrt dahin dauert ungefähr 50 Minuten, bei den momentanen winterlichen Bedingungen. Das Arbeiten bringt mir sehr viel Spaß und die Atmosphäre im jungen Unternehmen ist einzigartig. Zu beginn meiner Tätigkeit wurde ich gleich mit IT-Equipment ausgestattet und einem Handy. Für das Unternehmen ist es das erste Mal, dass sie einen internationalen Arbeitnehmer im Team begrüßen können und sie sind genauso „excited“  wie ich,  auf eine spannende Zusammenarbeit. Die mir aufgetragenen Aufgaben sind vielfältig und das ausgesprochene Vertrauen gegenüber mir schätze ich sehr hoch ein. Die Kommunikation und die amerikanische Arbeitsumgebung unterscheiden sich in vielen Punkten deutlich von der deutschen. Nach einigen Wochen habe ich mich bereits gut angepasst (8 Stunden nonstop Englisch sprechen) und ich lerne täglich viel Neues hinzu. Im Großen und Ganzen hätte es mich nicht besser treffen können und ich bin sehr froh, dass „Paradise Solutions Inc“ mir die Möglichkeit anbot, dort meine berufliche Tätigkeit nachzugehen =)

Many Greetings from Hatley

Euer Henning

http://www.paradisesolutionsinc.com/

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#21 – Winter Season in Wisconsin #1

Wie im „#6- Wausau“-Bericht schon angesprochen, bietet der „Rib Mountain State Park“ im Winter Ski- und Snowboardfahrern insgesamt 74 Pisten an, die mit Hilfe von 9 Lifts im „Granite Peak Ski Area“ angefahren werden können. Als Besitzer einer Saisonkarte bot mir schon öfters die Gelegenheit, auf dem Weg nach Hatley eine Runde Ski oder auch Snowboard zu fahren. Die Pisten sind natürlich nicht mit den Alpen zu vergleichen, dafür überzeugen sie durch viele unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, einer Buckelpiste, „Tree-Skiing“, verschiedene Slalomabschnitte und einen „Freestyle Park“, wo die Akrobat- und Sprungfähigkeiten verbessert werden können. Im Großen und Ganzen ist alles vorhanden, was ein Ski und Snowboardherz höher schlagen lässt. Das Wetter ist seit Anfang des Jahres auch beständig kalt bei durchschnittlichen Temperaturen von -25°F (-31°C). Häufig bringt die Kälte zudem noch den „Chill Wind“ (frostiger Wind) mit, welcher die Temperaturen bis zu -50°C (-45°C) abkühlt. Bei diesen Temperaturen hält auch die dickste Jacke nicht mehr warm und beim Autofahren muss man aufpassen, dass das Benzin bzw. die Benzinleitungen nicht einfrieren. Bis jetzt überstand ich soweit alles gut mit meinem Toyota und die Straßen sind nach einem Schneefall auch schnell geräumt. Die Temperaturen sind auf jeden Fall eine neue Erfahrung für mich und der Winter kann gerne noch weiter anhalten, sodass mir bis Ende März noch genügend Neuschnee auf der Skipiste zur Verfügung steht =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

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#20 – Happy New Year

Frohes Neues Jahr und alles alles Gute für 2014 wünsche Ich euch! Silvester verbrachte ich ganz spontan in New York City, wo mein Auslandsjahr im August begonnen hat. Dort feierte ich am Times Square mit Freunden ins neue Jahr hinein. Neben einigen Auftritten von Musikern, war selbstverständlich der „Ball Drop“ eines der Highlights des Abends. 60 Sekunden vor Jahreswechsel starte der Countdown und wurde mit anschließend Feuerwerk gefeiert. Es herrschte eine unglaubliche Stimmung und jeder der über Weihnachten und Silvester in New York City verbringen sollte, rate ich dieses Event auf jeden Fall wahrnehmen. Es hat sich sehr gelohnt =)

An dieser Stelle noch mal vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Nachrichten! Zudem habe ich bereits einige Neuerungen für meinen Blog in Planung und werde später davon berichten! Die ersten fünf Monate waren bis jetzt sehr aufregend und spannend für mich. Die Zeit am „Northcentral Technical College“ schloss ich erfolgreich ab und werde diese Zeit in sehr guter Erinnerung behalten. Des Weiteren konnte ich bereits durch die Road Trips ein sehr gutes Bild von der Vielfalt in Amerika gewinnen und ich bin sehr gespannt, was die nächsten sieben Monate für mich bereithält =) And I can say, I still living my American Dream!

Many Greeting from New York City

Euer Henning

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#19 – Merry Christmas

Frohe Weihnachten nach Deutschland! Ganz traditional verbrachte ich den 24. Dezember mit meiner Gastfamilie und einen besuch in der Kirche. Anschließend gab es noch ein großes Familienessen. Meine Gastmutter backte mir sogar einen „Black Forest Cake“ (Schwarzwälder Kirschtorte), welche ihr sehr gut gelungen ist. Einen weiteren Tag musste ich noch abwarten, bis ich letztendlich meine Geschenke auspacken durfte. Schon seit Ende Oktober liegt bei uns im Garten Schnee, sodass weiße Weihnachten vorherzusehen war =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

Christmas

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#18 – Thanksgiving und Black Friday

Thanksgiving wird in den USA am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert und ist ein staatlicher Feiertag. Ich verbrachte Thanksgiving mit meiner Gastfamilie, mit meinen zwei Gastbrüdern und deren Familien. Zu essen gab es traditionell Turkey (Truthahn) mit Sweet Potatoes (Süßkartoffeln) und Apple Pie (Apfelkuchen) als Dessert. Am Tag nach Thanksgiving findet der Black Friday statt, welcher die Weihnachtseinkaufssaison einläutet und viele Doorbusters (Schnäppchen) anbietet. Am Black Friday bin ich zur „Mall of America“ nach Minneapolis, Minnesota gefahren. Mit mehr als 520 Läden ist sie das größte Einkaufszentrum der USA. In der Mitte der Mall befindet sich zudem noch ein kleiner Vergnügungspark mit Achter- und Wildwasserbahnen. In der Mall war dementsprechend viel los und jeder Laden hatte entsprechende Black Friday-Aktionen. Drei Tage nach Black Friday fand noch der Cyber Monday statt, welcher von den Online-Händlern ins leben gerufen worden ist und als Antwort auf Black Friday dienen soll. Mein erster Thanksgiving Turkey hat mir sehr gut geschmeckt und Black Friday muss man einfach mal live erlebt haben =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

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#17 – #5 Road Trip

Mitte November ging es für mich ein paar Tage in die Sonne. Bei diesem Road Trip kam das Flugzeug als Transportmittel zum ersten Mal zum Einsatz. Es ging vom Chicago O’Hare International Airport direkt nach Phoenix, aber dann selbstverständlich weiter mit dem Auto. Mit drei weiteren PPP’ler fuhren wir als erstes Richtung Mexiko, um in Tucson  das „Pima Air & Space Museum“ zu bewundern, welches den größten Flugzeugfriedhof der Welt hat. Die Busführung über das Gelänge erlaubte uns einen unglaublichen Einblick über all die Flugzeuge die dort eingelagert sind und als Ersatzteillager zur Verfügung stehen. Die klimatischen Bedingungen in Tucson sind als Lagerort dafür bestens geeignet. Anschließend ging es wieder Richtung Phoenix wo wir etwas aßen und uns Downtown näher betrachteten. Am nächsten Morgen ging es dann endlich Richtung Las Vegas. Auf der Strecke hielten wir am „Montezuma Castle National Monument“, am „Bell Rock“ und selbstverständlich noch am „Grand Canyon“ an. Das „Montezuma Castle“ ist eines der besterhaltenen historischen Gebäude Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung, die von den Sinagua-Indianern im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Am Grand Canyon endlich angekommen, merkte man sofort, dass sich die Aufsichtsplattform auf 2000 Höhenmeter (6561 Feet) befindet, da dort ein starker Wind herrschte und Temperaturen von 6°C mit sich brachte. Der Blick auf die Gesteinsschichten war einfach atemberaubend und die gesamte Landschaft wirkte sehr irreal. Dabei wirkten die roten Felssteine in der Abenddämmerung besonders kräftig. In Las Vegas schauten wir uns abends noch den Strip an, besuchten einen Auftritt eines DJs und am folge Tag ging es zum „Stratosphere Tower“. Der Tower bietet in 280 Meter eine Aussichtsplattform an und zudem noch drei Attraktionen. Beim „Big Shot“ wird man am Turmmast 40 Meter hochkatapultiert, „Insanity the Ride“ ist eine Art Kettenkarussell und „X-Scream“ ist eine kurze Achterbahn, wo man über den Abgrund fährt und dann abrupt stoppt. Für den Tag kauften wir uns eine Tageskarte und konnten somit so häufig die Attraktionen nutzen wie wir wollten. Auf dem Rückweg nach Phoenix stoppten wir noch kurz am „Hoover Dam“, welcher sich auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona  befindet. Die Zeit am Grand Canyon werde ich nie vergessen und ich bin sehr froh, dass ich ihn endlich besuchen und live sehen konnte. In Arizona war es selbst im November noch sehr warm, was Temperaturen um 28°C bedeuteten. Somit konnte ich für ein paar Tage die Kälte in Wisconsin vergessen und auftauen =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

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