#16 – Global Fair und Bridging the Cultures

Vor zwei Wochen fand die „Global Fair 2013“ am Northcentral Technical College in Wausau statt. Diese findet dabei im Zeitraum der „International Education Week“ (IEW) statt, welche vom „U.S. Department of State“ und „U.S. Department of Education“ ins Leben gerufen ist. Die „Global Fair“ soll dabei der Community in Wausau zeigen wie viele internationale Studenten am College eingeschrieben sind und welchen positiven Effekt die internationalen Programme wie beispielsweise das CBYX, das Global UGRAD und das SEED bewirken, für beide Seiten. Insgesamt waren folgende Länder vertreten: Mexiko, USA, Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Bangladesch, China, Hong Kong, Indien, Pakistan, Sri Lanka, Thailand, Turkmenistan, Vietnam, Nigeria, Tunesien, Deutschland, Dominikanische Republik und Haiti. Während der gesamten Veranstaltung stand landestypisches Essen oder Dessert für die Gäste zur Verfügung. Neben dem Essen waren auch die „Parade of Nations“ und das Entertainmentprogramm weitere Programmpunkte. Bei der „Parade of Nations“ sind die einzelnen Nationen nacheinander in den Saal gekommen und wurden dabei jeweils vorgestellt.  Beim Entertainmentprogramm hatten jeweils 11 Länder die Möglichkeit, einen speziellen Tanz oder allgemein etwas aus ihrem Land zu präsentieren. Anschließend konnten die Gäste die Stände der Länder besuchen und allgemeine Informationen gewinnen. Unweit unseren Tisches stand „German Brats with Curry Ketchup“ zur Verfügung. Die Veranstaltung hat uns sehr viel Spaß gemacht und es war mal wieder sehr interessant zu sehen, wie viele Menschen aus Wisconsin deutsche Wurzeln besitzen. Auch die Gästeresonanz der „Global Fair 2013“ war überwältigend und der neue Besucherrekord sprechen für sich und den Erfolg der jährlichen Veranstaltung am NTC.

Zudem fand bereits eine Woche vor der „Global Fair“ eine weitere Veranstaltung unter dem Namen „Bridging the Cultures“ für uns statt. In einer 45 minütigen Präsentation erhielten die Gäste dabei einen Überblick über die deutsche Geschichte, der Kultur, dem Essen, der Landschaft, Fun Facts, unsere Herausforderungen und Aufgaben während des Jahres in Wisconsin und dem CBYX-Programm. Die Veranstaltung fand gemeinsam mit einer internationalen Studentin aus Turkmenistan statt und am Ende beider Präsentationen konnten die Besucher noch ihre Fragen stellen. Sowohl die „Global Fair“, als auch die Veranstaltung „Bridging the Cultures“, waren mehr als gelungen und eine großartige Gelegenheit Deutschland zu repräsentieren. Durch beide Veranstaltungen verbrachten wir viel Zeit damit, wofür Deutschland heutzutage steht und ausmacht. Meine erste größere englischsprachige Präsentation war auch eine ganz neue Erfahrung für mich und hätte nicht besser ablaufen können. Außerdem wurde mir durch die „Global Fair“ klar, dass wir internationale Studenten zwar alle einen unterschiedlichen Background besitzen, aber trotzdem gemeinsame Ziele verfolgen, welche uns verbinden =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning


Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , | Schreib einen Kommentar

#15 – Camp Manito-Wish, Halloween Party, Leadership Conference

Vor einigen Wochen ging es für mich mit mehr als 60 internationalen Studenten vom NTC für zwei Tage zum „Camp Manito-wish“ nach Boulder Junction, Wisconsin. Das Camp befindet sich zwei Stunden nördlich von Wausau entfernt und wir fuhren mit einem echten amerikanischen Schulbus dahin. Die zwei Tage standen unter dem Motto „Leadership“ und „Team Building“. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und jeder Gruppe wurde ein Gruppenführer vom „Camp Manito-wish“ zugewiesen. In den einzelnen Gruppen lernten wir z. B. etwas über die Gruppendynamik, welche Position wir unter welchen Gruppenarbeiten annehmen und wo wir uns selber in einer Gruppe sehen. Zudem wurde unser Vertrauen zu anderen in Gruppenaufgaben gestärkt. Die einzelnen Stationen der Gruppenaufgaben waren dabei im Wald versteckt und die erste Aufgabe war es, anhand von drei Fragen herauszubekommen, wo genau die Aktivität stattfindet. Unser Gruppenführer beantwortete unsere Frage nur mit Ja/Nein und somit mussten wir in der Gruppe unsere Fragen jeweils zusammen definieren und abwägen. Bei der ersten Aktivität, „The Spider Web“, mussten wir gemeinsam eine Lösung finden, wie wir durch ein Netz von Seilen, welches zwischen zwei Bäumen gespannt ist und mehrere Möglichkeiten bieten von der einen Seite auf die andere Seite zu gelangen, zu gelangen. Dabei kann nur jeweils eine Person durch ein Fenster gehen und danach ist diese Möglichkeit geschlossen. Wenn jemand beim Durchgehen das Seil berührt, ist das Fenster zudem geschlossen und ein anderer Weg muss gefunden werden. Letztendlich ist eine größere Person durch ein einfaches Fenster gegangen und die kleineren Personen wurden durch die höherliegenden Fenster, mit Hilfe der anderen Teammitglieder, getragen. Eine weitere Aktivität war es, einen ca. 12 Meter hohen Holzstamm zu besteigen und anschließend oben angekommen eine ca. 2 Meter entfernte Glocke zu berühren. Dabei muss man kräftig abspringen und den anderen vertrauen, dass sie die Sicherheitsleine halten. Die zwei Tage vergingen super schnell und es hat mir sehr viel Spaß gebracht. Ich lernte viele neue Leute kennen, die man am College nur sehr selten oder kaum sieht, bedingt durch die unterschiedlichen Kurse. Außerdem konnte ich viel über Führungsstille lernen, meine Teamfähigkeit ausbauen, neue Freundschaften schließen, viel über die anderen Länder der internationalen Studenten erfahren und deren Sichtweise auf bestimmte Themen.

Ein paar Wochen später fand eine gemeinsame Halloween Party mit internationalen Studenten von der „University of Wisconsin – Marathon Country“ statt. Bei Musik aus unseren Ländern wurde viel getanzt und gequatscht.

Zu guter Letzt möchte ich noch von der „Fall Leadership Conference 2013“ in Sheboygan, Wisconsin  berichten. Um an der Konferenz teilnehmen zu können musste ich mich beim „International Club“ bewerben. Ich wurde dabei nominiert den „International Club“ und das „CBXY“-Programm vor Ort zu repräsentieren. Die Konferenz stand unter dem Motto „Making new Waves with Leadership“ und findet zwei Mal im Jahr statt, wobei die Themen jeweils variieren. Dabei sind insgesamt mehr als 16 „Technical Colleges“ aus ganz Wisconsin vertreten und die Veranstaltung soll dazu dienen, untereinander ein besseres Netzwerk aufzubauen, die anderen Möglichkeiten der Colleges aufzuzeigen und untereinander sich besser kennenzulernen. Während der Konferenz erfuhren wir beispielsweise durch den „Keynote Speaker“ die „7 Secrets of Succssful Communication“ und durch kleinere „Breakout Sessions“ etwas über „Ethical Leadership“, „Change is a Journey, Not a Destination“, „Peer Mentoring“ und „Connecting Student Involvement & Leadership to the Professional Workforce“.  Die Austragungsstätte am „Blue Harbor Resort“, welche sich direkt am „Lake Michigan“ befindet, war dabei bestens ausgewählt und während der Mittagspause war ein kleiner Spaziergang am Strand möglich. Aus der Konferenz konnte ich viele neue Erkenntnisse gewinnen, welche ich sehr gut in mein privates und berufliches Leben einbringen kann =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , | Schreib einen Kommentar

#14 – E-Mail-Benachrichtigungen

Seit heute ist es endlich möglich, sich für meinem Blog registrieren zu lassen und somit automatisch per E-Mail eine Benachrichtigung über neue Beitrage zu erhalten. Dazu müsst ihr nur eure E-Mail-Adresse in das Fenster „Blog via E-Mail abonnieren“ eintragen, anschließend die Bestätigungsemail öffnen und auf „Folgen bestätigen“ klicken. Dann seit ihr registriert und erhaltet automatisch an eure E-Mail-Adresse eine E-Mail mit dem neusten Beitrag den ich veröffentlicht habe. Viel Spaß dabei und ich hoffe diese Funktion erleichtert es euch dabei, einfacher am Ball zu bleiben =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

E-Mail-Benachrichtigung

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: | Schreib einen Kommentar

#13 – #4 Road Trip

Der Road Trip liegt zwar schon 3 Wochenenden zurück, trotzdem möchte ich kurz davon berichten. Wie eigentlich jedes Mal, wenn es um einem Road Trip geht, war die Grundidee ziemlich simpel. Der PPPl’er aus Mazomanie hatte ein Vorstellungsgespräch am Montag in Cincinnati, Ohio für ein Duales Studium nächstes Jahr in Deutschland. Da sich gerade meine Host Family in Tennessee befand, hatte ich sofort eine Idee. Letztendlich ist folgendes herausgekommen… Am Donnerstagabend fuhr ich direkt nach meinem Collegekurs nach Mazonmanie, Wisconsin (in der Nähe von Madison) von wo wir aus am Freitagmorgen direkt starteten. Das erste Ziel auf unserer Fahrt war die Bundeshauptstaat von Illinois, Springfield. Dort besuchten wir als erstes die „Lincoln Tomb“ im „Oak Ridge Cemetery“. Auf dem Weg Richtung Downtown zum „Old State Capitol“ und zum „State of Illinois“, fuhren wir sogar bereits auf der legendären „Route 66“. Anschließend fuhren wie weiter nach St. Louis, Missouri und besuchten „The Gateway Arch“, das „Busch Baseball Stadium“, „The Old Courthouse“, den „St. Louis Zoo“, das „The St. Louis Art Museum“ und das „The Fox Theatre“. Abschließend ging es am Freitag noch weiter nach Clarksville, Tennessee wo mein Host Brother lebt. Samstagmorgen fuhren wir zu dritt weiter zur „Music City“ und Bundeshauptstadt von Tennessee, Nashville. Dort stand auch wieder das übliche Sightseeing-Programm auf der Tagesordnung („Shelby Street Bridge“, „LP Field“, „Hard Rock Cafe“, „Bridgestone Arena“, „Country Music Hall of Fame“, „Tennessee Department of Treasury“ und allgemein Downtown). Nächster Stopp war Knoxville, Tennessee, wo wir uns die „University of Tennessee“ und den „World’s Fair Park“ anschauten. Danach ging es dann weiter nach Washburn, Tennessee, wo sich meine Host Family vor ein paar Monaten ein Ferienhaus gekauft hat und gerade dabei war, alles neu einzurichten und zu gestallten. Sonntagmorgen halfen wir dabei mit und fuhren anschließend noch zum „Great Smoky Mountains Nationalpark“, welcher sich nur 90 Minuten entfernt vom Haus  befindet. Leider war die Aussichtplatzform auf dem Höchsten Berg von Tennessee in Folge des „Government Shutdown“ geschlossen. Trotzdem konnten wir durch viele kleinere Aussichtsplatzformen einen unglaublichen Überblick über den Nationalpark gewinnen. Für meinem Host Brother ging es wieder zurück nach Clarksville und wir machten uns gemütlich auf dem Weg nach Cinicinati, wo wir bei einem PPPl’er übernachten konnten. Nachdem Montagmorgen das Bewerbungsgespräch zu Ende war, machten wir uns in Richtung Cinicinati Downtown auf und schauten uns den „Cincinnati Riverfront Park“, den „Carew Tower“ und das „Great American Baseball Park“ an. Auf dem Rückweg Richtung Wisconsin legten wir noch einen Zwischenstopp in der Bundeshauptstaat, Indianapolis ein. Wir besuchten den „Indianapolis Motor Speedway“, das „Hall of Fame Museum“ und fuhren eine Runde auf der historischen 2.5 Meilen „Home of the 500“. Montagabend war ich nach einem unglaublichen Road Trip wieder in Hatley abgekommen. Die Zusammenfassung: 6 Bundesstaaten, 4 Bundestaatenhauptstädte, 2100 Meilen (3360 Kilometer), 34 Stunden Autofahrt, optimales Wetter und jede Menge Spaß und neue Eindrücke von den USA. Das Wochenende hätte nicht besser für uns ablaufen können. Zudem hat er die Zusage für das Duale Studium für nächstes Jahr erhalten. Hatten natürlich auch genügend Zeit über alle möglichen Fragen während der Fahrt zu sprechen =) Mein Toyota läuft weiterhin optimal und ist innerhalb von 2 Monaten beachtliche 7900 Meilen (12640 Kilometer) mit mir unterwegs gewesen =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , , , | Schreib einen Kommentar

#12 – Wausau und Hatley

Nach 2 Monaten und 3 Wochen in Wausau folgt nun ein ausführlicher Bericht. Der Herbst ist seit ein paar Wochen in Wisconsin angekommen und brachte einen wunderschönen „Indian Summer“ mit sich. Diesbezüglich fuhr ich wieder einige Male zum „Rib Mountain State Park“, um die Einzigartige Farbenvielfalt der Blätter zu bewundern.  Einige werden es schon mitbekommen haben, dass ich im 26 Meilen (42 Kilometer) entfernen Hatley bei meiner Gastfamilie untergebracht bin und somit 28 Minuten zum College nach Wausau benötige. Mit 580 Einwohnern ist Hatley ein sehr beschauliches Dorf, welches direkt am Highway 29 gelegen ist. Dadurch kommt mir die Fahrt nach Wausau auch gar nicht so lange vor. Mit meinem Gasteltern und zwei Hunden leben wir auf einem 7 Acre (28327 m²) großem Grundstück, mit einem Outdoor Pool, einem riesigen Gewächsgarten, zwei Garagen und vielen Bäumen und Kornfelder, um uns herum. Zwei der vier Söhne leben in der direkten Umgebung von Hatley und sind oft mit ihren Familien zu Besuch dar. Einem Sohn hat es sogar nach Alaska verschlagen und den Anderen nach Tennessee.  Vor einigen Wochen fuhr ich mit meinem Mountainbike von Wausau nach Hatley und benutze dabei den „Mountain-Bay State Trail“. Dieser führt über 83 Meilen (133 Kilometer) von Wausau direkt nach Green Bay. Die Strecke diente früher als Eisenbahntransportweg und ist heutzutage für Wanderer, Fahrradfahrer, Reiter und im Winter sogar für Schneemobile freigegeben. Auf dem Weg konnte ich einige sehr interessante kleinere Dörfer, Waldabschnitte und Seen bewundern, die ich normalerweise nie zu Gesicht bekommen hätte, da der Highway nach Wausau von Bäumen umzäunt ist. Auch die 40 Stunden „Community Service“ (ehrenamtliche Arbeit), die vom Parlamentarischen Patenschafts-Programm vorgeschrieben sind, habe ich bereits gleistet und werde auch noch viele weitere Möglichkeiten in der Zukunft wahrnehmen. In Wausau ist die gemeinnützige Organisation „United Way“ sehr gut integriert und engagiert sich schon seit vielen Jahren für die Bürger. Ich half beispielsweise beim „Fanatsic 5K Run“ und letztes Wochenende beim „Make A Difference Day“ mit. Beim „Fanatsic 5K Run“ half ich bei der Akkreditierung, der Absperrung der Straßenabschnitte, der Anfeuerung der Läufer und noch vielen weiteren Aufgaben mit. Beim „Make A Difference Day“ halfen viele internationale Studenten die Gärten von älteren Menschen Winter startklar zu machen, indem wir das Laub zusammenhakten. Außerdem leistete ich bei der Kirche von meiner Gastfamilie viele Stunden ab. Der „Community Service“ bringt mir sehr viel Spaß, da man schnell mit neuen Leuten ins Gespräch kommt, Neue kennen lernt, einen direkten positiven Effekt auf die Community sieht und sich auch häufig noch andere internationale Studenten vom NTC beteiligen. Ansonsten geht es mir sehr gut und die Tage und die Wochen vergehen wie im Flug. Anbei sind noch einige Bilder-Impressionen von Wausau, Hatley und „Rib Mountain State Park“ zu finden. Wie man so schön sagt, Bilder sagt mehr als tausend Worte =)

Many Greeting from Hatley

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , , | Schreib einen Kommentar

#11 – Green Bay

Am Montag fuhr ich ganz spontan nach Green Bay, da wir eine zweiwöchige Hausarbeit  in „IT Project Management“ zu erledigen haben und wir diesbezüglich nicht zwingend am College anwesend sein mussten. Green Bay ist mit 97 Meilen (156 Kilometer) und 1 Stunde und 30 Minuten Fahrzeit die größte naheliegende Stadt mit 105.000 Einwohnern. In Green Bay dreht sich selbstverständlich alles um die „Green Bay Packers“. Aus diesem Grund besuchte ich das „Lambeau Field“, welches die Spielstätte des NFL-Teams „Green Bay Packers“ darstellt. Da es fast unmöglich ist an Karten heranzukommen, weil die Spiele seit 1960 ununterbrochen ausverkauft sind, bot sich ein Besuch des Stadions geradezu an. Zudem warten hunderttausende Fans darauf, eine der heiß begehrten Dauerkarten zu erhalten. Als erstes nahm ich an einer Stadiontour teil und erhielt dadurch einen super Überblick vom Stadion und die Geschichte der „Green Bay Packers“. Von einer VIP-Loge aus bot sich ein einmaliger Blick von oben auf die Spielstätte. Anschließend ging es auf die Zuschauerränge und ganz nah ans Spielfeld. Der Einlauf ins Stadion wurde dabei musikalisch untermauert, sodass man eine grobe Vorstellung erhielt, wie sich die Spieler jedes Mal fühlen. Anschließend besuchte ich noch die „Green Bay Packers Hall of Fame“, wo viele geschichtliche Ereignisse dargestellt und nachzulesen waren. Nach dem Besuch des „Lambeau Field“ zeigte mir noch ein PPP’ler, welcher in der Nähe von Green Bay platziert ist, die Gegend von Green Bay und De Pere. Selbstverständlich spielten wir nach so viel American Football auch noch eine Runde Football. Ich werde auf jeden Fall versuchen an Karten heranzukommen =) Auch wenn es bei 8 Heimspielen in der regulären Saison ziemlich schwierig werden könnte.

Many Greeting from Wausau

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , | Schreib einen Kommentar

#10 – #3 Road Trip

Nach zwei unglaublichen Road Trips in Folge musste in der dritten Woche selbstverständlich der Dritte folgen, da schließlich alle guten Dinge drei sind =) Nach vielen Meilen in den letzten Wochen ging es diesmal zur 143 Meilen (210 Kilometer) nahen Landeshauptstadt von Wisconsin, Madison. Für zwei Tage besuchte ich einen PPP’ler aus Mazomanie, Wisconsin. Sie liegt nur 35 Autofahrminuten entfernt. Madison ist mit 240.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Wisconsin, hinter Milwaukee. Downtown Madison ist umgeben vom „Lake Mendota“ und „Lake Monona“. Am Freitag besuchten wir als erstes das „Wisconsin State Capitol“ und die Aussichtsplattform. Bei bestem Wetter erhielten wir einen atemberaubenden Blick über die ganze Stadt. Das Madison eine Universitätsstadt ist, merken wir gegen Abend, als sehr viele junge Leute auf den Straßen unterwegs waren. Alleine an der „University of Wisconsin – Madison“ und dem „Madison Area Technical College“ sind 43.000 bzw. 40.000 Studenten eingeschrieben. Am Samstag besuchten wir den „Picnic Point“, welcher sich direkt am „Lake Mendota“ befindet und einen Panoramablick über Downtown Madison bietet. Anschließend besuchten wir noch den Campus der „Universtiy of Wisconsin – Madison“, den „Olbrich Botanical Garden“ und das „Essen Haus“, wo gerade ein Oktoberfest zum 30. Bestehen des Lokals stattfand. Auf den Rückweg nach Wausau fuhr ich einige Meilen direkt am „Lake Wisconsin“. Leider war es ziemlich diesig, sodass man nicht so weit schauen konnte. Meine neue Landeshauptstadt hat mir sehr gut gefallen und ich werde wohl noch öfters nach Madison fahren, da es dort ziemlich viele Veranstaltungen für Studenten gibt und es auch nur 2 Stunden 20 Minuten bis dahin sind. Die nächsten Wochenenden, wie auch dieses, werde ich in Wausau verbringen, da hier einige Veranstaltungen stattfinden. Deshalb wird sich der nächste Blogeintrag auch intensiv um Wausau drehen =)

Many Greeting from Wausau

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , , , | Schreib einen Kommentar

#9 – #2 Road Trip

Der zweite Road Trip ließ nicht lange auf sich warten. Dieses Mal ging es auch gleich etwas weiter weg und zwar nach South Dakota. Im zwei Stunden entfernten Tomah, Wisconsin traf ich mich mit zwei weiteren PPP’lern aus Wisconsin. Von dort aus fuhren wir gemeinsam mit meinem Auto die 718 Meilen (1156 Kilometer) auf der Interstate 90 nach Spearfish, South Dakota. Dabei durchkreuzten wir komplett den Bundesstaat Minnesota und fuhren bis an die Grenze nach Wyoming heran. Angesichts der langen An- und Abreise, verbrachten wir den Freitag und den Sonntag mehr oder weniger nur im Auto. Somit blieb uns noch der Samstag, um die Gegen rund um „Spearfish“ und „Rapid City“ zu erkunden. Als ersten fuhren wir zur Kleinstadt „Deadwood“, welche 1876 aus einem Zeltlager der Goldgräber entstand. Heutzutage befinden sich dort noch ehemalige Salons, sowie etliche kleinere Casinos. Anschließend ging es weiter durch den „Black Hills National Forest“ zum „Crazy Horse Memorial“ und zum „Mount Rushmore National Memorial“. Das „Crazy Horse Memorial“ ist eine Skulptur zu Ehren des „Oglala-Indianer-Anführers“ „Crazy Horse“. Die Gedenkstätte befindet sich seit 1939 in Bau und wird nur durch gemeinnützige Gelder finanziert. Momentan ist nur das Gesicht zu erkennen. Letztendlich soll die fertige Skulptur „Crazy Horse“ auf seinem Pferd sitzend darstellen und mit ausgestrecktem Arm nach Osten weisend zeigen. Das „Mount Rushmore National Memorial“ befindet sich nur 30 Minuten vom „Crazy Horse“ entfernt und stellt die Porträts der US-Präsidenten „George Washington“, „Thomas Jefferson“, „Theodore Roosevelt“ und „Abraham Lincoln“ dar. Abschließend verbrachten wir einige Stunden am „Pactola Lake“ und schauten uns noch „Rapid City“ an. Insgesamt legten wir am Wochenende 1830 Meilen (2944 Kilometer) in 30 Stunden zurück. Die Fahrt nach South Dakota war landschaftlich unglaublich und es kam uns auch nicht so lange vor. Zudem ist für mich mit dem Besuch des „Mount Rushmore National Memorial“ ein lang ersehntes Ziel in Erfüllung gegangen =)

Many Greeting from Wausau

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

#8 – #1 Road Trip

Beim ersten Road Trip ging es zum 219 Meilen (352 Kilometer) entfernten Racine, Wisconsin, wo ich für das Wochenende einen PPP’ler besuchte. Racine liegt zwischen Milwaukee und Chicago und befindet sich direkt am Lake Michigan. Den Samstag und Sonntag verbrachten wir jeweils in Milwaukee. Zufälligerweise fand in Milwaukee gerade das „110th Harley Davidson Anniversary Weekend “ statt, weshalb die Stadt von Harley Davidson Motorrädern überseht war. Deshalb fuhren wir zum Hauptsitz nach Milwaukee und besuchten das Harley Davidson Museum. Auf dem Gelände befanden sich neben uns noch ungefähr 8000 Harley Davidson Fans, die mit ihren Bikes aus aller Welt angereist waren. Unbeschreiblich wie laut die Maschinen sein können, wenn 50 Harley Davidson an der Ampel stehen und gleichzeitig Gas geben. Anschließend gingen wir vom Harley Davidson Gelände in Richtung Innenstadt und schauten uns das „Milwaukee Art Museum“  und den „Discovery World“ Pavillon am Lake Michigan an. Auch hier waren Haleys soweit das Auge reicht zu sehen. Am nächsten Tag schauten wir uns noch im „Miller Park“ ein Baseballspiel der „Milwaukee Brewers“ an. Es ist das Einzige „Major League Baseball Team“ in Wisconsin. Zudem reisten wir schon ungefähr vier Stunden vor Spielbeginn an, da wir an der „Tailgate Party“ teilnahmen. Dabei handelt es sich um eine „Parkplatz-Party“, welche vor Spielbeginn auf dem Parkplatz des Stadiums stattfindet. Es wird gegrillt, „Cornhole“ gespielt und getrunken. Das Spiel ging leider zugunsten der Gäste aus, trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und optimales Wetter. Am Montag führ ich noch weiter nach Naperville, Illinois und besuchte dort bis Dienstag einen weiteren PPP’ler. Auf Grund des „Labor Day“ musste ich erst wieder am Donnerstag am College sein. Naperville befindet westlich von Chicago und der „DuPage River“ fließ durch die Stadt. Wir besuchten den „Naperville Riverwalk“, die Innenstadt und fuhren eine Runde Tretboot. Dienstag besuchten wir noch ihr College und anschließend ging es für mich über Madison wieder Richtung Wausau. Somit war die erste Bewährungsprobe mit 714 Meilen (1149 Kilometer) erfolgreich. Ein paar Tage später fuhr ich noch zum Toyota-Händler in Wausau und ließ einen Ölwechsel und eine Durchsicht des Wagens durchführen. Nichts war zu beanspruchen und mein guter Eindruck des Toyotas wurde mir bescheinigt. Somit steht weiteren Road Trips nichts weiter gegenüber =)

Many Greeting from Wausau

Euer Henning

P.S. Als Anhang habe ich noch eine Google-Maps-Karte hinzugefügt, die die einzelnen Orte zur besseren Verständigung aufzeigt =)

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , , , , , | Schreib einen Kommentar

#7 – Northcentral Technical College

Seit dem 26. August 2013 hat das Wintersemester am Northcentral Technical College begonnen und wird am 17. Dezember 2013 enden. Insgesamt sind 5000 Studenten am NTC eingeschrieben. Neben dem  Hauptcampus in Wausau gibt es weitere regionale Bildungszentren in Antigo, Medford, Merrill, Phillips, Spencer und Wittenberg. Dadurch deckt NTC ein großes Einzugsgebiet ab und ermöglicht es vielen Berufstätigen, auch neben dem Beruf zu studieren und Weiterbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Bevor das Wintersemester begann, erhielt ich diverse Führung durch das Campusgebäude und Informationen zu den Clubs, denen man beitreten kann wie  z. B. IT Club oder International Club. Diese Clubs finden in der Regel wöchentlich statt und es wird über aktuelle Themen, aber auch zukünftige Projekte, diskutiert. Zudem nahm ich am „Welcome Day“ teil und absolvierte noch einen Englischtest. Anschließend hatte ich ein treffen mit meinem „Academic Advisor“  und ich konnte mich endlich für die Kurse einschreiben lassen. Folgendermaßen sieht nun mein Stundenplan aus:

  • Montag: IT Project Management
  • Dienstag: Oral/Interpersonal Communication
  • Mittwoch: Frei = Voluntary/Community Service
  • Donnerstag: Introduction to American Government und Network Administration

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Stundenplan, den Professoren und den Kursen. Besonders hat mich gefreut, dass ich mich für „IT Project Management“ und „Network Administration“ einschreiben konnte, da diese beiden Kurse erst im vierten Semester angeboten werden und andere Kurse voraussetzt. Durch meine abgeschlossene Ausbildung und bereits erworbenen IT-Kenntnisse, erhielt ich nach den Gesprächen mit den Professoren die Genehmigung, beide Kurse belegen zu können. Der komplette Mittwoch steht mir für „Voluntary/Community Service“ zu Verfügung.

Ansprechpartner für meine Zeit am College ist das „Global Education Office“, welches sich um alle internationalen Studenten am NTC kümmert. Neben uns 3 CBYX Studenten gibt es noch eine große Gruppe von SEED Studenten (Scholarships for Education and Economic Development) am College. Dieses Stipendium läuft über 2 Jahre und richtet sich an Jugendliche aus Zentralamerika und der Karibik. Im ersten Jahr leben sie in Gastfamilien und im zweiten Jahr sind sie in Studentenwohnheime untergebracht. Es fand bereits ein „International Student Day“ statt, wo ich alle SEED Studenten kennenlernen könnte und es verschiedene Gerichte aus den unterschiedlichen Ländern gab. Zudem treffe ich viele im „International Club“ wöchentlich an und kann ab und zu mal ein Wort Spanisch sprechen.

Ansonsten bietet das Northcentral Technical College seinen Studenten viele Möglichkeiten außerhalb der Vorlesungen an. Neben dem Fitnesscenter auf dem Campus gibt es noch die „Student Life“, welche viele Events und Aktivitäten für die Studenten plant (Drive-In Movie, Fall Picnic). In deren Räumlichkeiten kann man noch Tischtennis, Pool, Videospiele oder Airhockey spielen. Die Unterrichtsräume sind sehr gut ausgestattet. WLAN ist selbstverständlich überall vorhanden. Aber es stehen auch viele PCs zur Verfügung und es können sich auch Laptops ausgeliehen werden. Im Unterricht wird viel mit dem Lernsystem „Blackboard“ gearbeitet. Über „Blackboard“ werden die einzelnen Informationen zentral für die Studenten bereitgestellt. Auch von zu Hause aus kann ich darauf zugreifen und schon nachschauen, was beispielsweise nächste Woche im Unterricht besprochen wird, welche Hausarbeit ich noch zu erledigen habe und welche Kapitel gelesen werden müssen. Die Hausarbeiten werden auch über „Blackboard“ hochgeladen und man kann während des Semesters seine bereits erhaltenen Bewertungen in einer Übersicht einsehen. Alles in allem bin ich sehr froh und stolz, auf das Northcentral Technical College in Wausau gehen zu können und dort bestes gefordert und gefördert zu werden.

Many Greeting from Wausau

Euer Henning

Kategorien: Blog Einträge | Schlagwörter: , | Schreib einen Kommentar