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Take 11 – Besuch aus der Heimat & Thanksgiving

Posted by on Dezember 18, 2013
Erster Besuch aus Deutschland

Am 22. November ist Tobi dann für 2,5 Wochen eben eingeflogen. Sein halber Koffer war voll mit Mitbringseln und Weihnachtsgeschenken aus der Heimat – in diesem Sinne nochmal DANKE an alle!

So haben wir uns am ersten Wochenende gleich mal auf nach Chicago gemacht. Dort pfiff allerding ein ziemlich kalter Wind (-10 Grad) und deshalb mussten wir uns alle halbe Stunde auf einen Kaffee retten. Sowieso haben wir den Umsatz bei Starbucks in den 2,5 Wochen richtig angekurbelt. Ich habe nun die komplette Christmas-Karte durch. Wir haben uns natürlich alle Touristellen angeschaut, Millennium Park, Navy Pier, Buckingham Fountain, Michigan Ave, John Hancock Tower,…

Da ich am Dienstag noch für einen Kurs ins College musste, konnte ich Tobi also auch mein tolles College zeigen. :) Den Rest der Woche hatte ich dann allerdings frei, da ja am Donnerstag Thanksgiving war. Am Mittwoch sind wir dann nochmal nach Chicago rein und waren im Shedd Aquarium. Das war wirklich total toll.

Mein erstes Thanksgiving
November

November

Am Donnerstag haben wir dann gemeinsam mit meiner Hostmum Susan das Thanksgiving-Essen vorbereitet. Natürlich gab es einen Truthahn und ganz viele typische amerikanische Beilagen. War ziemlich lecker, und da der Truthahn so riesig war, hatten wir auch zwei Tage darauf noch etwas zu Essen. Während des Abends kamen dann immer mehr Leute vorbei, dass wir am Ende um die 16 Leute waren. Wir haben dann alle zusammen Apples to Apples gespielt, was ein super lustiges Spiel ist und nebenbei auch ziemlich gut zum Englischlernen funktioniert. Jeder Spieler hat 7 Karten auf der Hand, die alle Nomen zeigen (Orte, Personen, Geschichtliche Ereignisse, usw.). Der der dran ist, zieht eine Karte von einem anderen Stapel, welcher Karten mit Adjektiven enthält. So muss man dann immer die Karte ablegen, die der jeweilige Spieler, der gerade dran ist, mit dem Adjektiv verbinden würde. Dabei kommen manchmal sehr lustige Sachen heraus.

Am Freitag nach Thanksgiving – auch BLACK FRIDAY genannt – haben wir uns dann durch die Outlet und Shopping Malls gekämpft. Damit wäre auch der nächste Punkt auf meiner To-Do-Liste abgehakt. Am Black Friday gibt es unheimlich verrückte Deals und alle Amerikaner, verrückt wie sie sind, rennen los und stehen teilweise stundenlang in der Schlange vor einem einzigen Shop um einen guten Deal zu bekommen. Teilweise sind die kompletten Stores 50% reduziert. In der ersten Outlet Mall haben wir 30 Minuten warten müssen, bis wir überhaupt einen Parkplatz ergattern konnten. Es gibt dann auch noch den Cyber Monday, um das ganze noch über ein langes Wochenende zu erweitern. Aber die Strategie funktioniert, alle kaufen sich dumm und dämlich. Mittendrin: Tobi und ich. Und überhaupt haben wir ganz viel überall geshoppt und ziemlich gute Deals gemacht. Das muss ich den Amerikanern ja lassen, Shoppen kann man hier richtig gut!

Roadtrip St. Louis
Dezember

Dezember

Am Sonntag nach Thanksgiving haben wir uns dann mit dem Auto auf nach St. Louis gemacht. Nach ca. 3 Stunden hatten wir Springfield, die Hauptstadt von Illinois erreicht und dort einen kleinen Zwischenstopp gemacht, um uns das Capitol Building anzuschauen. Nach weiteren 1,5 Stunden haben wir dann St. Louis erreicht. Viel gab es dort allerdings nicht zu sehen, daher sind wir auch nur zwei Nächte geblieben und am Dienstagmorgen wieder zurück gefahren. St. Louis ist bekannt für das Gateway Arch – der Bogen über der Stadt. Außerdem habe ich dort den besten Nachtisch überhaupt gegessen: eine Snickerstorte mit Oreokrustenboden. Da sich St. Louis schon im nächsten Bundesstaat befindet, kann ich nun schon 11 Staaten auf meiner Liste abhaken.

Da Tobis Flug dann auch noch gecancelt wurde, nachdem er 4,5 Stunden im kaputten Flugzeug gewartet hat, konnte er dann noch eine Nacht länger bleiben. Worüber wir uns natürlich gefreut haben. Am nächsten Tag kam dann auch gleich alles zusammen, Tobi weg, Stress wegen allem was ich im College nachholen musste und zu guter Letzt ist mir dann auf dem Rückweg vom Flughafen auch noch eine hinten aufs Auto gefahren. Ihr Auto war schon sehr kaputt, meins hatte allerdings nur einen kleinen Kratzer. Glück im Unglück also.

Echt unglaublich wie die Zeit verfliegt. Nun bin ich schon 4,5 Monate hier, unfassbar. Zwei Finals habe ich schon hinter mir: Hip Hop und Mass Media und zwei stehen in den nächsten Tagen noch an. Unterricht haben wir gar nicht mehr. Nun ist das College-Semester echt schon vorbei. Ziemlich traurig wie ich finde, da ich doch eine wahnsinnig tolle Zeit hatte, viel gelernt und tolle Leute getroffen habe. Ich versuche auch während meines Jobs bei Bosch noch meinen Hip Hop Kurs im zweiten Semester zu belegen. Ich hoffe das passt zeitlich alles. :)

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