San Francisco – Ein Traum

“Leaving San Francisco is like saying goodbye to an old sweetheart. You want to linger as long as possible. “
Walter Cronkite

Dieses Wochenende bin ich nach San Francisco geflogen und habe die Stadt lieben gelernt.

Der Flughafen SFO ist sehr schön, groß und modern, das Essen ist selbstverständlich „Organic“ und die Toiletten sind alle ohne Handkontakt benutzbar. Im Stadtzentrum angekommen, habe ich mir gleich ein Fahrrad ausgeliehen und bin die „Market Street“ bis ans Meer geradelt. Angekommen an den „Piers“ bin ich dann Richtung „Golden Gate Bridge“ gefahren. Bei herrlichem, warmen Wetter, bin ich an „Fisherman’s Wharf“ vorbeigefahren, hier ist es sehr schön und der Ort ist berühmt für seine Meeresfrüchte und das Ambiente. Selbstverständlich habe ich dort einen kurzen Stopp einlegen müssen, bevor ich die lange Radltour über die Brücke meistern konnte. Gestärkt ging es dann am Meer entlang in Richtung meines großen Traums, nach ca. 2 Stunden Fahrt, 20 Stopps, und 200 Fotos war ich auf der „Golden Gate Bridge“! Der deutschstämmige Brückenbau-Ingenieur Joseph Strauss leitete den Bau vom Beginn 1933, bis zur Fertigstellung im April 1937 und er leistete eine hervorragende Arbeit. Mit einem herrlichen Blick auf Alcatraz und Downtown San Francisco, hab ich die Brücke überquert. Wahnsinn! Erschöpft aber glücklich bin ich mit dem Sonnenuntergang wieder zu meiner Unterkunft heimgefahren. Allein dieser tolle Tag war die Reise wert.

Am nächsten Tag bin ich dann durch die Straßen San Franciscos gelaufen, bis ich in der „Haight Street“ war. Hier leben bis heute Hippies! Es gibt extrem viele interessante Geschäfte, in denen es alles zu kaufen gibt. Unter anderem kaufte ich zum Beispiel in einem riesigen Kassettenladen ein. Joe Cocker und Elvis Presley laufen jetzt in meinem Auto. (Ich freu mich schon auf den Besuch meiner Eltern, die Route 66 und diese Musik wird sie 40 Jahre jünger machen). Danach bin ich noch eine Runde „Cable Car“ gefahren und habe mich wie ein Einwohner vor 50 Jahren gefühlt. Am Abend habe ich an einer Weinverkostung von kalifornischen Rotweinen teilgenommen. Durchaus interessant, wobei mir französische Weine besser schmecken. Anschließend sind wir noch in eine Bar am „Union Square Park“ gegangen und haben einen guten amerikanischen Burger gegessen.

Am letzten Tag habe ich noch an einer Stadtführung teilgenommen, welche sich mit den sozialen Bewegungen der Vergangenheit beschäftigte. Black Panthers, Hippies, und Occupy Bewegungen fanden und finden immer den Ursprung in San Francisco. Auf der einen Seite der große Finanzsektor auf der anderen Seite die „Hippies und armen Leute“ – ein wirklich harter Kontrast! Alles in allem war es ein unvergessliches Wochenende.

Viel Spass mit einer kleinen Auswahl meiner Fotos und Beste Grüße in die Heimat!

Euer Ludwig

2 thoughts on “San Francisco – Ein Traum

  1. Alles Gute zum Geburtstag, lieber Ludwig!!
    Genieße die aufregende Zeit in den USA, bleib gesund und neugierig.
    Viel Glück und Spaß im neuen Lebensjahr wünsche Dir
    Tante Hildegard, Onkel Leopold, Maximilian, Alexander und Sabine mit Clara!
    Beste Dank für Deine tolle Postkarte aus New York, haben uns sehr gefreut.

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