Henning Mohr

  • Genau vor einem Jahr, am 06.08.2013, begann mein Abenteuer Amerika. Ein Jahr später bin zurück in der Heimat und kann auf eine unglaubliche Zeit in Amerika zurückblicken. Das Abschlussseminar in Washington D.C. war ein perfekter Abschluss für uns alle. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die anderen PPP’ler ihr Jahr verbrachten und welche lokalen Unterschiede und Aufgabenstellungen sie meisterten. Die Woche vor dem Abschlussseminar verbrachte ich in Wisconsin bei meiner Gastfamilie, um mich von meinem Final-Road-Trip auszuruhen, mich von vielen Freunden und Bekannten zu verabschieden und selbstverständlich, um mein Auto zu verkaufen. Dies ging, innerhalb von 2 Tagen, auch überraschenderweise schneller als erwartet.
    Abschließen noch vielen vielen Dank an meine Familie, Gastfamilie und Freuden, die mir vieles ermöglichten und stets an meiner Seite standen. Jetzt werde ich mich neuen Herausforderungen stellen und weiterhin als Junior-Botschafter agieren. Ich werde niemals die Leute, die Eindrücke, die Erinnerungen und die Erfahrungen vergessen, welche ich in dem letzten Jahr gewann. Sie werden meinen weiteren Werdegang deutlich prägen und lassen mich jetzt vieles von einem anderen Standpunkt betrachten. Zudem noch ein großes Dankeschön an Cultural Vistas, die GIZ (die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und Frau Aydan Özoğuz, welche mir es erst ermöglichte, an diesem einzigartigen Austauschprogramm zwischen Amerika und Deutschland teilzunehmen!
    Many Greetings from Hamburg
    Euer Henning

  • Vor ein paar Wochen verbrachte ich ein Wochenende gemeinsam mit einem Freund in Minneapolis, Minnestoa. Diesmal hatte ich mehr Zeit die Stadt zu erkunden als letztes Jahr, als ich am „Black Friday“ zur „Mall of America“ gefahren bin. Auch diesmal ging es als ersten in die Mall, um dort nach einigen Schnäppchen Ausschau zu halten. Minneapolis ist mit rund 390 000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Bundesstaat Minnesota. Die Stadt hat den Spitznamen „Twin City“, weil der „Mississippi River“ die Stadt in zwei Hälften teilt. Mit 296 Kilometer (185 Meilen) ist Minneapolis genauso weit von mir entfernt wie Milwaukee in Wisconsin. Bei besten Wetter ging es anschließend Richtung Downtown wo wir uns die Sehenswürdigkeiten wie „The American Swedish Institute“ „The Basilica of Saint Mary” „The Walker Art Center“, „The Sculpture Garden“, „The Minneapolis Institute of Arts“, „The Mill City Museum“, „The Weisman Art Museum“ und „The Target Field” ansahen. Im „Target Filed” findet im Juli das alljährliche MLB All-Star Game statt. „The Weisman Art Museum“ erinnerte mich dabei an ein MIT-Campusgebäude (Massachusetts Institute of Technology), welches ich vor zwei Jahren in Boston sah. Nach dem Sightseeing Programm ging es zur Stärkung ins „Wurst und Bierhaus“, wo unterschiedlichste Würstchen mit Bier angeboten werden. Selbstverständlich entschied ich mich für die „German Sausage with Sauerkraut“. Zudem ging es noch nach Fargo, North Dakota, welches nur 375 Kilometer (234 Meilen) von Minneapolis entfernt ist. Minneapolis hat mir sehr gut gefallen und die Stadt bietet wirklich viele Freizeitmöglichkeiten, Entertainment und Sportangebote, wie z. B. Baseball, Basketball und American Football an. Hoffentlich ergibt sich noch eine Möglichkeit, ein weiteres Wochenende in der Stadt mit einem Sportevent zu verknüpfen =)
    Many Greetings from Hatley

    Euer Henning

  • Letztes Woche war es endlich soweit, ich feierte das erste Mal meinen Geburtstag in Amerika und zugleich war es noch ein besonderer, da ich nun ein Vierteljahrhụndert jung bin. Meine Gastmutter backte mir zwei Pizzas für die Arbeit, eine vegetarische – und eine „Candy Pizza“, welche wie eine normale Pizza aussieht, aber mit Süßigkeiten dekoriert ist. Zum Beispiel ist die Tomatensoße Marmelade, der Käse weiße Schokolade usw. Anbei ist ein Bild davon zu sehen, welches beide Pizzen verdeutlicht. Bei der Arbeit wurde ich zudem von „Minios“-Muffins überrascht, die ich in dieser Form auch noch nie sah bzw. verzehrte. Nach der Arbeit fuhr ich mit meiner Gastfamilie Downtown Hatley und wir feierten dort in kleiner Runde bei mexikanischen Speisen. Anschließend fuhr ich noch nach Wausau, wo ich gemütlich mit Freunden meinen Geburtstag feierte und auf das Wochenende einstimmte. Samstagmorgens ging es dann auch gleich los mit meinem Birthday-Road-Trip-Weekend. Von Wausau ging es direkt Richtung Norden, nach Bayfield, WI. Bayfield ist eine kleine Gemeinde am Lake Superior. Dadurch, dass es schon seit letztem Jahr eisigkalt  in Wisconsin ist und die Temperaturen beständig bei -25°C sind, ist der Lake Superior das erste Mal seit vielen Jahren wieder komplett zugefroren. Dadurch ist es möglich, die Ice Caves in der Nähe von Bayfield zu erkunden, welche man nur über das zugefrorene Eis erreichen kann oder im Sommer mit Hilfe eines Kanus. Bei unglaublichen Wetter, aber eisigkalten Wind, hielten wir als ersten in Bayfield an, um uns vor der großen Wanderung zu den „Ice Caves“  noch zu stärken. Von Bayfield waren es nur noch gut 20 Minuten bis wir in der Nähe von den „Apostle Islands National Lakeshore“ waren und am Highway 13 parkten. Dick und warm eingepackt ging es dann in Richtung „Ice Caves“. Insgesamt gingen wir 5.5 Meilen (8,8 Kilometer) in 3 Stunden und 15 Minuten. Zum Schluss wurde uns es noch mal richtig kalt, da wir den Wind direkt von vorne hatten. Der Weg zu dem „Ice Caves“ hat sich auf jeden Fall gelohnt und es ist schwer zu beschreiben, wie einzigartig die einzelnen „Ice Caves“ und Eisformationen aussehen. Mein Kamera-Akku ist durch die extreme kälte auch ziemlich schnell entladen worden und zum Schluss war es gar nicht mehr möglich Fotos zu knipsen, da die Kamera eingefroren ist… Von den „Ice Caves“ ging es entlang des „Lake Superior“ nach „Superior“ wo wir eine Nacht im Hotel verbrachten. „Superior“ befindet sich an der Grenze zu Minnesota und der Stadt „Duluth“. Abends ging es Downtown „Duluth“  wo wir uns als erstes noch die „Aerial Lift Bridge“ anschauten bevor wir entspannt im Restaurant „Grandma‘s“ den unglaublichen Tag an der frischen Luft beendeten. Sonntag schauen wir uns noch genauer in Duluth um, wobei viele Aussichtspunkte, wie der „Picnic Point“ nicht erreichbar war, weil dort meterhoch Schnee lag und an ein durchkommen kaum zu glauben war. Mein Birthday-Road-Trip-Weekend war unglaublich und der Norden von Wisconsin ist slebst im Winter wunderschön. Unglaublich aber war, dort liegt noch mal deutlich mehr Schnee als wir schon allgemein in Wausau/Hatley haben und die Temperaturen, besonders der Wind, gleichen schon an arktische Verhältnisse. Glücklicherweise hat auch mein Wagen den Road Trip gut überstanden und wir sind alle am Sonntagnachmittag wieder gut in Wausau angekommen. Anbei noch ein paar Bilder vom Wochenende, welche wohl mal wieder mehr aussagen, als 1000 Worte von mir =)
    Many Greetings from Hatley

    Euer Henning

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