Vortrag an der Grundschule in Kingsley

Am Montag den 04. November war es dann soweit…

… ich durfte ins 30 Minuten entfernte Kingsley fahren um dort an einer elementary school (Grundschule) jeweils einen Vortrag über mein Heimatland Deutschland, vor zwei dritten Klassen zu halten.

Nachdem leider keiner der anderen Internationalen Studenten Zeit hatte (da sie Unterricht hatten oder arbeiten mussten), hieß es für mich, ganz alleine 40 Minuten Zeit pro Klasse um einen Vortrag über Deutschland zu halten.

Also ging ich morgens um 8 Uhr ganz normal zur Arbeit. Nachdem wir das morgendliche Line-Up beendet hatten, setzte ich mich mit Laurie zusammen und sprach mit ihr den Ablauf noch einmal.

(Das Line-Up ist die morgendliche Teamrunde, in der alle Mitarbeiter zusammen kommen. Jede Woche sind zwei Leute dran mit dem vorbereiten eines Themas, wie zum Beispiel Wie werden Nachrichten von anderen wahrgenommen oder andere Dinge für die tägliche Arbeit. Im Normalfall dauert das Line-Up 20 Minuten und das Thema wird über die ganze Woche hinweg besprochen und in kleinen Rollenspielen oder Gruppenübungen bearbeitet. Außerdem folgt am Ende noch kurz ein Überblick was am Tag anliegt.)

Ich hatte für die Präsentation einige Dinge zum zeigen mitgebracht.

Laurie kümmerte sich dann noch darum, dass wir etwas vom College bekommen, dass die Kinder behalten konnten.

Um kurz nach 12 Uhr Verliesen wir dann das College und brachen mit meinen Utensilien und einer Trillerpfeife mit WIT-Logo im Gepäck auf nach Kingsley.

Nach einer ca. 30 minütigen Fahrt erreichten wir dann die Elemantry School in Kingsley, die wir dann erst nachdem klingeln an einer der drei gelben Stahltüren und einer Eintragung ins Besucherverzeichnis betreten konnten.

Wie Laurie mir später erklärte wurden diese Türen erst in den letzten 5 Jahren eingebaut um die Gefahr vor einem Attentat oder Amoklauf zu verhindern. (Leider wahr).

Da Lauries Kinder auf die Schule gehen führte sie mich zum ersten Klassenzimmer. Nach einer kurzen Ankündigung der Lehrerin und Laurie, durfte ich dann vor ca. 20 Drittklässlern mit meinem Vortrag über Deutschland zu beginnen.

Ich versuchte die Kinder aktiv mit in die Präsentation mit einzubauen, um es interessant zu gestalten. Also fragte ich zu beginn, wer von ihnen schonmal von Deutschland gehört habe und ob vielleicht jemand weiß wo Deutschland auf der Weltkarte zu finden ist. Bei der ersten Frage meldeten sich ungefähr 5 Schüler und einer erzählte mir dann, dass sein bester Freund mal Urlaub in Deutschland gemacht hat.

Mit Hilfe der Weltkarte zeigte ich den Kindern wo Deutschland liegt und versuchte auch den größen Unterschied zu Amerika zu zeigen und zu erklären. Ich versuchte es dann anschaulich zu erklären, indem ich ihnen erklärte, dass Iowa und Deutschland ca. die gleiche große haben.

Mein Vortrag handelte davon, was ich alles brauchte um in die USA zu kommen und wie mein Weg aussah. Also auch wie lange ich im Flugzeug verbracht habe und dass ich ebenfalls mit Amtrak und Greyhound gereist bin.

Außerdem hatte ich Euros dabei zum zeigen.

Den Kindern versuchte ich auch noch zu erklären, dass wir zwischen Deutschland un den USA einen Zeitunterschied von 7 Stunden haben und dass ich mit meiner Familie und Freunden über das Internet und Skype in Kontakt bin.

Zwischendurch hatte ich immer wieder was zum zeigen durch die Reihen gereicht. Wie zum Beispiel: Meinen Reisepass, 10 Euro-Schein und ein paar Bilder.

Nach 30 Minuten die wie im Flug vergangen waren, verabschiedeten wir uns von den Kindern und liesen eine Tüte mit Trillerpfeifen zurück, die wir aber in die Obhut der Lehrerin gaben. (Gute Entscheidung, am nächsten Tag waren auf dem Schulhof die ganze Zeit die Pfeifen zuhören).

Im Anschluss gingen wir 1 Klassenzimmer weiter.

Auch hier begann ich als erstes mit der Frage, wer den weiß wo Deutschland ist. Anders als in der ersten Klasse hatte die Lehrerin die Kinder schon ein wenig auf mein kommen vorbereitet. Jedes Kind hatte ein Arbeitsblatt auf dem Tisch, auf dem auf  der einen Seite eine Karte von Europa und auf der Rückseite die deutsche Nationalfahne zum ausmalen war. Bei der Aufgabe des ausmalens konnte ich den Kindern helfen, da ich nachdem keiner wusste wie die deutsche Fahne aussieht, meine mitgebrachte Fahne hinter mir an der Tafel aufhängte.

Der Aufbau war zum größten gleich. Der größte Unterschied war, dass die Aufmerksamkeit der Kinder etwas höher war und  das am Ende noch Zeit für Fragen blieb. Also zeigte ich den Unterschied zwischen der Schreibweise der Zahlen von 0-9 und wir übten „Guten Tag“ und „Willkommen“ zu sagen.

Dann war auch hier die Zeit fürs Ende der Präsentation gekommen und wir machten uns auf den Rückweg zum College, aber nicht ohne einmal durch Kingsley gefahren zu sein und eine kurze Rundfahrt zu bekommen.

Zurück am College teilte ich meine Erfahrung mit den Kollegen von der Arbeit. Aufgrund meiner Begeisterung, brachte mich Todd zu Matt und stellte mich ihm vor. Matt ist am College für Führungen für Highschool-Schüler und die Promotion zuständig. Dementsprechend hat er Kontakte zu anderen Schulen und er versucht uns Termine bzw. Kontakte zu besorgen.

Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt …

 

 

 

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